Prüfungsanfechtung – Wie gehen Sie gegen unrechtmäßige Bewertungen vor?

Ihr Rechtsanwalt für Verwaltungsrecht

Prüfungsanfechtung – Wie gehen Sie gegen unrechtmäßige Bewertungen vor?

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Ganz gleich, ob es sich um eine Abiturprüfung, Hochschulprüfung oder Prüfung einer beruflichen Weiterbildung handelt –, wenn der Verdacht besteht, die erbrachte Leistung sei nicht den Vorgaben entsprechend bewertet worden, kann die Prüfung grundsätzlich angefochten werden. Aber auch wenn Sie zu einer Prüfung unrechtmäßig nicht zugelassen wurden oder Ihnen ein Versuch trotz Prüfungsunfähigkeit angerechnet wurde, kann eine Prüfungsanfechtung für Sie in Betracht kommen.

Unsere Rechtsanwälte für Verwaltungsrecht setzen sich mit dem nötigen Engagement für Ihre Rechte und damit auch für Ihre berufliche Zukunft ein. Sie stehen Ihnen für alle prüfungsrechtlichen Fragen zur Verfügung und prüfen gerne für Sie, ob die Bewertung Ihrer Prüfung fehlerhaft ist und ob die Möglichkeit einer Anfechtung besteht. Gegebenenfalls legt er in Ihrem Auftrag einen Anfechtungswiderspruch ein und/oder erhebt die entsprechende Anfechtungsklage.

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Unsere Dienstleistungen

Rechtliche Beratung
  • Prüfungsanfechtung jeglicher Art
  • Härtefallantrag

  • Nachteilsausgleich
  • Gleichwertigkeitsprüfung
  • Prüfungsanfechtung wg. Plagiat
  • Kenntnisprüfung | Approbation
  • Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Prüfungsleistungen
Dienstleistungen im Kontext

Was sind die Folgen einer Prüfungsanfechtung?

Hat die Prüfungsanfechtung Erfolg, bedeutet dies, dass die fehlerhafte Bewertung oder Entscheidung aufgehoben wird und die Prüfungsbehörde, sprich: die Schule oder Universität, zu einer erneuten, rechtmäßigen Bewertung oder der erneuten rechtmäßigen Prüfungsdurchführung verpflichtet wird. Das Gericht selbst legt nicht ein neues Prüfungsergebnis fest! Durch die erneute Bewertung oder den erneuten Ablauf der Prüfung selbst kann es dementsprechend zu einem besseren aber auch einem schlechteren Ergebnis als dem Ausgangsergebnis kommen. Eine solche „Verböserung“ ist in der Praxis eher selten, dass sie möglich ist, sollte aber bei der Anfechtung einer Prüfung bedacht werden.

Wichtig zu beachten ist insbesondere, dass Prüfungsentscheidungen nur einer eingeschränkten verwaltungsgerichtlichen Kontrolle zugänglich sind, da es sich um prüfungsspezifische Wertungen handelt und die Prüfer jeweils einen Bewertungsspielraum haben. Gerade bei mündlichen Prüfungen können Details dementsprechend schwerer nachvollzogen werden, da die Bewertung an eine bereits vergangene Situation, die nicht nachgestellt werden kann, geknüpft ist.

Was fällt alles unter den Begriff der Prüfungsanfechtung?

Der Begriff der Prüfungsanfechtung bezeichnet das juristische Vorgehen des Prüflings gegen eine ihn benachteiligende Bewertung oder Entscheidung in Bezug auf eine Prüfung oder Prüfungsleistung.

Den Großteil an Prüfungsanfechtungen machen Anfechtungen gegen nicht zufriedenstellende Prüfungsergebnisse aus. Der Prüfling ist also entweder durch die Prüfung gefallen oder hatte trotz Bestehens eine deutlich bessere Punktzahl erwartet. Neben diesem Fall der Prüfungsanfechtung fällt jedoch auch unter den Begriff, dass ein Prüfling erst gar nicht zur Prüfung zugelassen werden soll, weil fälschlicherweise angenommen wird, er erfülle die Zulassungsvoraussetzungen nicht. Schließlich kann auch dann eine Prüfungsanfechtung vorgenommen werden, wenn der Prüfling aufgrund von Prüfungsunfähigkeit nicht an der Prüfung teilnehmen kann, diese Prüfung jedoch trotzdem – in Form eines verwendeten Versuchs bei Versuchsbegrenzung oder in Form einer Note – gewertet wurde.

Auch Störungen in der Organisation einer Prüfung können zur Prüfungsanfechtung führen. Diese Störungen sind als Verfahrensmängel ebenso Anfechtu