Die ICT (Intra-Corporate Transfer) -Karte in Deutschland

Die ICT (Intra-Corporate Transfer)-Karte ermöglicht Mitarbeitern eines Unternehmen mit Sitz außerhalb der Europäischen Union einen internen Einsatz desselben Unternehmens in einem europäischen Land. Somit kann  Fachkräftemangel entgegengewirkt werden, indem Managern, Spezialisten und anderen Fachkräfte ein Einsatz in Europa angeboten werden kann. Sie ist nach deutschem Recht durch § 19b des deutschen Aufenthaltsgesetzes geregelt. In diesem Artikel werden die Vorteile und Anforderungen der ICT-Karte aufgeführt. Außerdem werden Hilfestellung zum Antragsverfahren wiedergegeben. Es ist jedoch zu beachten, dass es sich hierbei nur um allgemeine Informationen handelt. Wenn Sie also Rechtshilfe in diesem Bereich in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich bitte direkt an unsere erfahrene Rechtsanwälte. Unser Rechtsteam wird Ihnen eine umfassende und persönliche Unterstützung für Ihren persönlichen Sachverhalt anbieten und Ihre spezifischen Fragen beantworten können.

Wenn es um Aufenthalts- und Einwanderungsangelegenheiten geht,
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Antragsverfahren für die ICT-Karte

Die ICT-Karte sollte in den Fällen beantragt werden, in denen das Unternehmen Arbeitnehmer aus den Niederlassungen außerhalb der EU in solche innerhalb der EU entsenden möchte. Vorausgesetzt wird ein unternehmensinterner Transfer von mindestens 90 Tagen, Die Gültigkeit der ICT-Karte hängt vom jeweiligen Berufsabschlusses des Antragstellers ab, da sie bei Führungskräften und Spezialisten zwischen 90 Tagen und 3 Jahren gilt, während sie bei Auszubildenden zwischen 90 Tagen und einem Jahr gilt. Der Vorteil der ICT-Karte besteht darin, dass sie die Flexibilität für Fachkräfte erhöht. Sie erlaubt es den Arbeitnehmern  über die europäischen Grenzen hinaus zu arbeiten. Der Antrag für die Karte sollte 90 Tage im Voraus beantragt werden. Dieser kann vom Arbeitnehmer oder dem zugehörigen Unternehmen gestellt werden.
Hier sind einige der Anforderungen, die bei der Beantragung der ICT-Karte zu beachten sind:

  • Der Mitarbeiter des Unternehmens ist seit mindestens 6 Monaten angestellt
  • Der betreffende Bewerber befindet sich nicht in der Probezeit seines Arbeitsvertrags
  • Der Mitarbeiter ist ein Nicht-EU-Bürger und wird in eine Niederlassung des Unternehmens in der EU entsandt
  • Das Unternehmen wird den Bewerber während seines gesamten Aufenthalts weiter beschäftigen
  • Der Mitarbeiter verfügt über einen Universitätsabschluss / einen anderen Nachweis der erforderlichen Fähigkeiten
  • Der Vertrag hat eine Laufzeit zwischen 90 Tagen und einem Jahr (im Falle eines Trainees) und 90 Tagen und drei Jahren (für Fach- und Führungskräfte)

Es ist zu beachten, dass die ICT-Karte nicht für Praktika ausgelegt ist. Daher muss der Antragsteller ein Mitarbeiter des Unternehmens sein. Auch die Dauer des Einsatzes ist zu beachten. Bewerbungen können abgelehnt werden, wenn sie nicht den Anforderungen entsprechen, für die sie vorgesehen sind. Darüber hinaus müssen dem Arbeitnehmer auch die für deutsche Arbeitnehmer geltenden Arbeits- und Gehaltsbedingungen zur Verfügung gestellt werden.


Die mobile ICT-Karte

Eine weitere Option ist die mobile ICT-Karte,mit der man in mehreren EU-Staaten zeitlich nacheinander arbeiten kann. Die mobile ICT-Karte dient dazu Mitarbeiter, die keine EU-Bürger sind, einen einfachen Wechsel zwischen den EU-Ländern zu ermöglichen. Inhaber einer von einem anderen EU-Mitgliedsstaat ausgestellten ICT-Karte dürfen sich bis zu 90 Tage ohne deutsche Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland aufhalten. Für jeden Aufenthalt, der länger als 90 Tage dauert, müssen Sie eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Sie können zum Beispiel eine Mobile ICT-Karte anfordern. Diese Karte soll die Mobilität der Arbeitnehmer innerhalb der EU weiter erhöhen. Befindet sich das Unternehmen des Arbeitnehmers in einem europäischen Land, hat er die Möglichkeit in einer anderen Niederlassung des Unternehmens in einem anderen europäischen Land zu arbeiten. Dafür ist ein Aufenthaltszeitraum von mindestens 90 Tagen vorhergesehen. So kann beispielsweise ein Manager aus Amerika, der eine ICT-Karte hat und in Frankreich arbeitet, mit einer mobilen ICT-Karte mehr als 90 Tage in Deutschland arbeiten.

Hier sind einige der Anforderungen, die bei der Beantragung der mobilen ICT-Karte zu beachten sind:

  • Nachweis eines gültigen Aufenthaltstitels für die Dauer des Bewerbungsverfahrens
  • Ein gültiger Arbeitsvertrag und ggf. ein Entsendungsschreiben
  • Der Mitarbeiter arbeitet in der aufnehmenden Niederlassung in Deutschland als Manager, Spezialist oder Trainee
  • Der Zeitraum dauert länger als 90 Tage, ist aber kürzer als die Dauer Ihres Aufenthalts in einem anderen EU-Mitgliedsstaat
  • Der Mitarbeiter verfügt über einen Universitätsabschluss / einen anderen Nachweis der erforderlichen Fähigkeiten
  • Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit oder Befreiung der betreffenden Arbeit von dieser Zustimmungspflicht

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