Webseiten-Spoofing: Wie man eine illegale Kopie einer Webseite stilllegt

Webseiten-Spoofing: Wie man eine illegale Kopie einer Webseite stilllegt

„Spoofing“ ist eine Form der Internetkriminalität, bei der sich Betrüger als vertrauenswürdige Kontaktperson, Firma oder Marke ausgeben, um an sensible persönliche Daten und Informationen zu gelangen. Dabei handelt es sich in der Regel um gefälschte Kopien von Webseiten von Anwaltskanzleien, Banken, Buchhaltern sowie weiteren Fachleuten. Die Betrüger versuchen oftmals über E-Mails oder Telefonnummer, direkt mit ihrem potenziellen Opfer zu kommunizieren, um dessen Vertrauen zu gewinnen.

Die Anwälte von Schlun & Elseven unterstützen Sie bei der Stilllegung der gefälschten Webseite. Wir entwerfen wir für Sie Unterlassungserklärungen und beraten Sie über die möglichen rechtlichen Schritte, die Sie gegen die Betrüger unternehmen können.

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Kompetente rechtliche Unterstützung bei der Bekämpfung von Phishing, Spoofing sowie weiteren Internetbetrugsmaschen.

Unsere Anwälte bieten Ihnen umfassende rechtliche Beratung im Internetstrafrecht.

Rechtliche Möglichkeiten bei der Bekämpfung von gefälschten Webseiten

Aufgrund der stetigen Entwicklung des Internets nehmen auch die Fälle von gefälschten Webseiten und E-Mails zu, die vorgeben, von seriösen Unternehmen zu stammen, um an Geld sowie persönliche Daten von Personen zu gelangen. Selbst für erfahrene Fachleute wird es immer schwieriger, diese Aktivitäten zu erkennen, sodass immer mehr Personen davon betroffen sind. Die Anwälte von Schlun & Elseven zeigen Ihnen gerne auf, wie Sie in solchen Fällen rechtlich vorgehen können.

Um Betrügern das Handwerk zu legen, sollten Sie folgende Schritte unternehmen:

  1. Identifizieren Sie den Betrüger oder den Webserver-Host: Auch wenn die meisten Betrüger verstehen, ihre Identität bestmöglich zu schützen, besteht in der Regel die Möglichkeit, die Identität des Administrators des gefälschten Domänennamens und des Webserver-Hosts zu ermitteln.
  2. Sammeln Sie die Fakten und erstellen Sie ein Protokoll: Sobald die Betrüger erfahren, dass Sie den Betrug entdeckt haben, können sie den Versuch unternehmen, die Webseite zu entfernen, um einer Strafe zu entgehen. Daher ist es wichtig, dass Sie alle Informationen über den Betrug aufzeichnen. Notieren Sie das Datum und die Uhrzeit der Entdeckung, beschreiben Sie, wie Sie auf den Betrug aufmerksam geworden sind, machen Sie Screenshots der gefälschten Webseite und sammeln Sie Informationen von allen Personen, die von der gefälschten Webseite betroffen sind.
  3. Kontaktieren Sie unser Rechtsteam: Sobald Sie sich mit unserem Team in Verbindung gesetzt haben, werden wir Ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen, ob Sie beispielsweise eine Betrugsklage einreichen und das Bankkonto des Betrügers einfrieren lassen können. Wir prüfen auch, ob eventuell Ansprüche wegen Urheberrechtsverletzung bestehen.
  4. Beugen Sie zukünftigen Betrügereien vor: Kontaktieren Sie unser Rechtsteam bezüglich der Anmeldung von Marken und Urheberrechten. Vergewissern Sie sich, ob Ihre Domänennamen ordnungsgemäß registriert und geschützt sind. Ein Google Alert ist oftmals hilfreich, um Verweise auf Ihr Unternehmen zu identifizieren. Anhand dessen können unter anderem betrügerische Aktivitäten aufgedeckt werden.

Das Internetstrafrecht – zudem auch Delikte des Spoofing und Phishing zählen – entwickelt sich stetig weiter, ebenso wie die Methoden zur Identifizierung von Betrügern. Unsere Anwälte wenden stets die neuesten Methoden an, um Ihnen die bestmöglichen Lösungen für Ihr internetstrafrechtliches Anliegen zu bieten.

Das deutsche Recht in Bezug auf Phishing

Mittels Phishing bringen Betrüger ihre Opfer dazu, ihre persönlichen und solche sensiblen Daten wie Bankkontonummern an sie zu weiterzugeben. Dieses Ziel erreichen sie oftmals, indem sie ihren potenziellen Opfern betrügerische E-Mails oder Webseiten schicken, auf denen sie sich als seriöse Personen ausgeben. Phishing wird unter anderem für Identitätsdiebstahl oder andere illegale Zwecke genutzt.

Zudem verschicken Sie Phishing E-Mails mit Anhängen, die Malware oder Ransomware enthalten, um dem Opfer entweder zu schaden oder Lösegeld zu fordern. Ransomware stellt ein besonderes Risiko für Unternehmen dar, da sie aufgrund solcher Angriffe oftmals zur Unterbrechung ihrer Aktivtäten gezwungen sind.

Nach deutschem Recht sind Phishing-Aktivitäten aufgrund mehrerer Bestimmungen im deutschen Strafgesetzbuch (StGB) verboten. So findet sich ein spezieller Verweis auf „Phishing“ in § 202b StGB:

Wer unbefugt sich oder einem anderen unter Anwendung von technischen Mitteln nicht für ihn bestimmte Daten (§ 202a Abs. 2) aus einer nichtöffentlichen Datenübermittlung oder aus der elektromagnetischen Abstrahlung einer Datenverarbeitungsanlage verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

Schwere Fälle mit Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren können zudem bei Computerbetrug gemäß § 263a StGB verhängt werden. Auch Datenspionage und der Umgang mit gestohlenen Daten können nach deutschem Recht zu Freiheits- und Geldstrafen führen.

Unser Anwaltsteam setzt führende Methoden der IT-Forensik ein, um Betrüger zu verfolgen und zu identifizieren. Unsere Anwälte sind erfahren in der Durchführung der notwendigen Recherchen sowie Ermittlungen. Wir handeln schnell, um sicherzustellen, dass der Schaden, der durch den Betrug entstanden ist, begrenzt werden kann. Sobald wir die Betrüger identifiziert haben, klären wir Sie über die weiteren rechtlichen Schritte auf, die Sie ergreifen können, und vertreten Sie im Rechtsprozess.

Strafverteidigung in Phishing- und Spoofing-Fällen

In Fällen, in denen Sie des Phishings, des Webseite-Spoofings oder eines anderen internetbasierten Betrugs beschuldigt werden, ist es unerlässlich, einen erfahrenen Strafverteidiger zu konsultieren. Da sich das Internetstrafrecht und auch die Betrugsmaschen stetig weiterentwickeln, sind solche Anschuldigungen gegen Unternehmen oder Einzelpersonen nicht ungewöhnlich.

Aufgrund von mangelnden technischen Kenntnissen kann es zu fehlerhaften Schlussfolgerungen seitens der Ermittlungsbehörden kommen, was zu Missverständnissen führen kann, die unbedingt einer korrekten Aufklärung  bedürfen. Ungeklärte Vorwürfe der Internetkriminalität können für Unternehmen besonders schädlich sein und zu Rufschädigungen führen.

Wenn Sie des Betrugs beschuldigt werden oder Ihnen eine Vorladung droht, ist es wichtig zu wissen, dass Sie das Recht haben, zu schweigen. Es kann schnell zu einer Selbstbelastung kommen, wenn Sie die Fragen der Polizei beantwortet, ohne sich vorher von einem Anwalt beraten zu lassen.

Unser Rechtsteam wird Ihren Fall von allen Seiten beleuchten und eine geeignete Verteidigungsstrategie in Zusammenarbeit mit Ihnen entwickeln. Eine außergerichtliche Lösung ist oftmals die angestrebte Option, da sie zeit- sowie kostenaufwendige Gerichtsverfahren und eine negative Berichterstattung vermeiden kann. Die beste Herangehensweise ist jedoch immer fallbezogen.

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