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Arbeiten und Reisen im Ausland: Working-Holiday-Visa für Deutschland

Um mit fremden Kulturen vertraut zu werden und neue Sprachen zu lernen, entscheiden sich immer mehr Menschen dazu, für eine gewisse Zeit in einem anderen Land zu arbeiten. Mit einem Working-Holiday-Visum erhalten Reisende die Möglichkeit, kurzfristige Jobs und Gelegenheitsarbeiten während ihres Auslandaufenthalts anzunehmen, um beispielsweise ihre Weiterreise oder ihr Praktikum zu finanzieren.

Die Kanzlei Schlun & Elseven bietet umfassende Rechtsberatung und Vertretung im Ausländer- und Aufenthaltsrecht an. Unsere Anwälte übernehmen für Sie die Beantragung des benötigten Working-Holiday-Visums sowie die Klärung aller rechtlichen Fragen mit den zuständigen Behörden.

Wir bieten unseren Mandanten kompetente Vertretung und Beratung im deutschen Einwanderungsrecht

Wenn Sie Hilfe mit dem deutschen Working-Holiday-Visum benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an uns

Wer kann ein Working-Holiday-Visum beantragen?

Das Working-Holiday-Visum ist für Personen relevant, die aus Drittstaaten (Nicht-EU-Staaten) kommen, mit denen Deutschland ein Working-Holiday-Programm führt. EU-Bürger, hingegen, können aufgrund der Personenfreizügigkeit innerhalb der Europäischen Union unter vereinfachten Bedingungen in Deutschland leben und arbeiten. Um ein Working-Holiday-Visum beantragen zu können, muss ein bilaterales Abkommen zwischen Deutschland und Ihrem Heimatland geschlossen worden sein. Ein solches besteht mit folgenden Staaten:

  • Argentinien
  • Australien
  • Chile
  • Hongkong
  • Israel
  • Japan
  • Kanada
  • Neuseeland
  • Singapur
  • Südkorea
  • Taiwan
  • Uruguay

Das Working-Holiday-Visum steht grundsätzlich Personen im Alter von 18 bis 30 Jahren zu. Kanadische Staatsangehörige können indes noch bis zum 36. Lebensjahr ein solches Visum beantragen.


Ihre Möglichkeiten mit dem Working-Holiday-Visum

Das Working-Holiday-Visum eröffnet den Weg in zahlreiche Arbeitsbereiche, wie etwa dem Tourismus, Gastgewerbe, Kundendienst oder der Landwirtschaft. Je nach Staatsangehörigkeit des Antragstellers können sich die Bedingungen für den Aufenthalt in Deutschland unterscheiden. Zeitliche Beschränkungen hinsichtlich der Aufenthaltsdauer gelten z.B. bei Staatsbürgern aus Argentinien, Israel, Taiwan und Hongkong. Während das Visum in einigen Fällen ein Arbeitsverhältnis von 3 Monaten deckt, ist es in anderen Fällen 6 Monate gültig. Grundsätzlich sind keine Deutschkenntnisse erforderlich, um ein Working-Holiday-Visum zu erhalten. Diese können jedoch sowohl bei der Arbeitsplatzsuche als auch im deutschen Lebensalltag von erheblichem Wert sein.


Voraussetzungen und Verfahren

Um ein Working-Holiday-Visum zu erhalten, müssen Sie über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, um Ihren Lebensunterhalt für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten bestreiten zu können. In der Praxis wird daher häufig ein Nachweis über ein Vermögen von mindestens 2.000€ verlangt. Des Weiteren benötigen Sie ein ausgefülltes Antragsformular, einen gültigen Reisepass und eine Auslandsreisekrankenversicherung für den Zeitraum Ihres Aufenthalts. Einige Staaten sehen außerdem eine Antragsgebühr vor, die in der Regel zwischen 56 € und 100 € liegt.

Das Working-Holiday-Visum kann bei der deutschen Botschaft in Ihrem Heimatland oder in einigen Fällen auch bei der Botschaft Ihres Heimatlandes in Deutschland beantragt werden. Letzteres ist jedoch z.B. für Antragsteller aus Taiwan, Hongkong oder Südkorea nicht möglich; diese müssen sich an die deutsche Botschaft in Ihrem Heimatland wenden. Berücksichtigen Sie außerdem, dass einige Staaten jährlich nur einer bestimmten Anzahl von Anträgen stattgeben. Es ist daher ratsam im Voraus zu prüfen wie Ihr Heimatstaat verfährt und frühzeitig einen Antrag zu stellen. Beachten Sie weiterhin, dass Sie eine deutsche Wohnanschrift angeben müssen, wenn Sie den Antrag bei der Botschaft Ihres Heimatstaates in Berlin stellen. In der Regel wird in diesem Zusammenhang eine Bestätigung Ihres Vermieters gefordert.

Ist das Working-Holiday-Visum abgelaufen, steht Staatsangehörigen aus Australien, Kanada und Neuseeland die Möglichkeit offen, einen Antrag auf Verlängerung stellen. Dafür ist jedoch unter anderem erforderlich, dass auch das entsprechende Arbeitsverhältnis verlängert wird. Für nähere Informationen dazu, kontaktieren Sie gerne unsere Kanzlei.

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