Medizinstrafrecht:
Rechtsbeistand für medizinisches Personal

Kompetente Unterstützung durch unsere Full-Service-Kanzlei

Medizinstrafrecht: Rechtsbeistand für medizinisches Personal

Kompetente Unterstützung durch unsere Full-Service-Kanzlei

Das Medizinstrafrecht, auch Arztstrafrecht genannt, setzt sich mit den strafrechtlichen Vorwürfen gegen Ärzte und weitere im Gesundheitswesen tätige Personen auseinander. Dabei erfordert die komplexe Welt des Medizinstrafrechts nicht nur juristisches Fachwissen, sondern auch eine fundierte medizinische Expertise, um Ärztinnen und Ärzte effektiv zu verteidigen. Ärzte tragen in ihrem Berufsfeld große Verantwortung und sind nicht selten mit strafrechtlichen Vorwürfen konfrontiert. Dabei sind vor allem fahrlässige Körperverletzungsdelikte keine Seltenheit, jedoch auch Delikte wie Bestechung und Korruption und im Extremfall der Vorwurf der fahrlässigen Tötung sind in diesem Zusammenhang denkbar. Um sich in einer solchen Situation nicht unnötig durch unüberlegte Aussagen zu belasten und seine rechtliche Position zu stärken, ist es geradezu unerlässlich, einen kompetenten und engagierten Rechtsbeistand an seiner Seite zu haben.

Die Strafverteidiger von Schlun & Eleven sind mit den Besonderheiten des Medizinstrafrechts bestens vertraut und beraten Mandanten in einer Vielzahl von Sprachen. Unser Praxisteam für Medizinstrafrecht, das sich durch eine herausragende Erfolgsbilanz in der strafrechtlichen Verteidigung von medizinischem Personal auszeichnet, ist die beste Gewähr dafür, dass Ihre Rechte und Interessen als Beschuldigte(r) während des gesamten Verfahrens gewahrt bleiben und dass am Ende das bestmögliche Ergebnis für Sie erreicht wird.

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Unsere Dienstleistungen

Rechtsbeistand im Medizinstrafrecht

Beratung für Ärzte/Ärztinnen:

  • Überprüfung auf strafrechtlich relevantes Verhalten
  • Rechtliche Beratung und Vertretung während des Ermittlungsverfahrens
  • Rechtliches Vorgehen gegen Verleumdung

  • Fallanalyse in Zusammenarbeit mit medizinischen Experten
  • Risikomanagementberatung und Krisenkommunikation
  • Gerichtliche und außergerichtliche Vertretung

  • Erstellung und Umsetzung von Verteidigungsstrategien
  • Widerspruchsverfahren bei der Ärztekammer
  • Erstellung von Stellungnahmen
  • Begleitung von Straf- und Zivilprozessen

Mögliche Folgen eines Strafverfahrens

Die Einleitung eines Strafverfahrens bringt eine Vielzahl von unerwünschten Konsequenzen mit sich. Daher ist es oberste Priorität, mögliche Vorwürfe schnellstmöglich zu entkräften, um weitere Schäden zu verhindern. Die wohl einschneidendste Folge eines Strafverfahrens ist eine rechtskräftige Verurteilung. Diese umfasst in den meisten Fällen eine Geldstrafe, kann jedoch im äußersten Fall auch eine Freiheitsstrafe beinhalten.

Auch medizinrechtliche Konsequenzen nach der Berufsordnung oder seitens der Ärztekammer sind nicht ausgeschlossen. Dazu zählt im Ernstfall der Entzug der Approbation gemäß § 6 der Bundesärzteordnung.

Das im hektischen Krankenhausalltag Fehler passieren ist nicht auszuschließen, je nach Gewichtigkeit und Öffentlichkeit der Anschuldigungen kann ein strafrechtliches Verfahren jedoch massive Rufschädigungen auslösen. Diese können neben dem persönlichen Aspekt auch erhebliche wirtschaftliche Einbußen erzeugen. Mit unseren Rechtsanwälten können Sie sich auch gegen unrichtige Behauptungen in Online-Bewertungen oder anderen Google-Einträgen zur Wehr setzen. Lesen Sie dazu mehr hier.

Medizinstrafrechtliche Delikte

Delikte, die im Medizinstrafrecht von Bedeutung sind, sind unter anderem folgende:

  • Körperverletzungsdelikte, § 223 ff StGB: diese liegen insbesondere vor, wenn der Patient nicht ordnungsgemäß aufgeklärt und der ärztliche Eingriff somit ohne wirksame Einwilligung des Patienten durchgeführt wurde, sowie sonstige Sorgfaltspflichtverletzungen.
  • Fahrlässige Tötungsdelikte, § 222 StGB
  • Unterlassene Hilfeleistung, § 323 c StGB: kann vorliegen, wenn der behandelnde Arzt nicht alle notwendigen Maßnahmen zur Behandlung eines Patienten einleitet oder in einem Notfall einer verletzten Person gegenüber die Behandlung ablehnt.
  • Aussetzung durch Verletzung einer Obhutspflicht, § 221 StGB
  • Betrug in Form von Abrechnungsbetrug, § 263 StGB: damit sind vor allem Abrechnungen nicht erbrachter Leistungen erfasst.
  • Verstöße gegen die ärztliche Schweigepflicht, § 203 StGB
  • Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen, § 201 a StGB: relevant, bei der Erstellung unberechtigter Bildaufnahmen von Patienten.
  • Unerlaubter Schwangerschaftsabbruch, § 218 StGB
  • Korruption und Bestechung, § 299 a und b StGB: darunter fällt beispielsweise die vorzugsweise Verschreibung eines Medikaments, von dessen Hersteller dem Arzt Vorteile gewährt werden.
  • Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse, § 278 StGB: dazu zählt auch die Ausstellung eines sog. “Gefälligkeitsattests”, d.h. eine Krankschreibung die trotz fehlender tatsächlicher Krankheit eines Patienten ausgestellt wird.

Die Delikte variieren hinsichtlich des Strafmaßes. Setzen Sie sich schnellstmöglich mit uns in Kontakt, um festzustellen, welche Delikte in Ihrem Fall einschlägig sein könnten.

Unsere Expertise im Medizinstrafrecht

Unser Vorgehen basiert auf einer detaill