Nachlassplanung: Das sollten Sie wissen

Ihr Rechtsanwalt für Erbrecht

Nachlassplanung: Das sollten Sie wissen

Ihr Rechtsanwalt für Erbrecht

Die Planung des eigenen Nachlasses wird häufig hinausgezögert oder gar vollständig vernachlässigt. Grund dafür ist nicht nur das unvermeidliche Befassen mit dem eigenen Ableben, sondern auch der Aufwand und die Komplexität der Nachlassplanung. Oftmals stellen sich dabei rechtliche Fragen, die weit über das Erbrecht hinausgehen und somit eine erhebliche Herausforderung für den Erblasser darstellen. So sind etwa das Steuer- sowie Gesellschaftsrecht in diesem Zusammenhang häufig von großer Relevanz.

Um hier für die nötige Klarheit zu sorgen, bietet Schlun & Elseven einen gleichermaßen kompetenten wie engagierten Rechtsbeistand an. Ganz gleich, ob bei der Gestaltung eines rechtswirksamen und steueroptimierten Testaments, der Vererbung im Falle von Miteigentum oder bei anderen rechtlich relevanten Fragen bezüglich der Nachlassplanung – als Full-Service-Kanzlei stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung, um sicherzustellen, dass Ihre Rechte und Interessen stets gewahrt bleiben.

Unser Rechtsanwalt für Erbrecht, Dr. Thomas Bichat, berät Sie gerne zu allen nachlassbezogenen Fragen und unterstützt Sie selbstverständlich auch bei bereits bestehenden Rechtsstreitigkeiten mit dem gebotenen Einfühlungsvermögen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

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Unsere Dienstleistungen

Rechtsbeistand für Erblasser
Beratung in Bezug auf:
  • Ihre Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten als Erblasser
  • Immobilien- und Unternehmensvererbung

  • Vermögensaufteilung | Erbengemeinschaft

  • Vermeidung der Erbengemeinschaft
  • Widerruf von Testamenten

Nachlassplanung und Gestaltung von:
  • Erbverträge | Gemeinschaftliche Testamente

  • Internationale Nachlässe

  • Individuelle Vorsorgevollmachten

  • Patientenverfügungen
Vertretung in Konfliktsituationen | Mediation
Auskunft über
  • Ihre Rechte und Pflichten
  • Handlungsoptionen
  • Erfolgsaussichten
Dienstleistungen im Kontext

Verfügung von Todes wegen

Eine sorgfältige Nachlassplanung stellt sicher, dass Ihre Wünsche für die Vermögensnachfolge umgesetzt werden. Zudem dient sie dazu, Wertverluste zu vermeiden. Durch das Schaffen von Klarheit können darüber hinaus Erbstreitigkeiten verhindert werden. Aus diesen und weiteren Gründen empfiehlt sich eine rechtzeitige und vorausschauende Nachlassplanung.

Das wichtigste Werkzeug für die Regelung des Nachlasses ist die Verfügung von Todes wegen, die in Form eines Testaments oder eines Erbvertrages errichtet werden kann. Neben den gewünschten Erbeinsetzungen und Enterbungen bieten sich gegebenenfalls auch Auflagen, z.B. im Hinblick auf die Bestattung oder die Pflege eines Angehörigen, an. Zudem kann der Erblasser mit einer Teilungsanordnung festlegen, wie bestimmte Nachlassgegenstände bei der Auseinandersetzung unter den Erben verteilt werden sollen. Darüber hinaus können Vor- und Nacherben bestimmt oder die Einsetzung eines Ersatzerben für den Fall in Betracht gezogen werden, dass der Erbe vor dem Erblasser verstirbt.

Gemeinschaftliches Testament | Ehevertrag

Eine besondere Form des Testaments ist das gemeinschaftliche Testament. Dabei handelt es sich um eine gemeinschaftlich getroffene letztwillige Verfügung von Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartnern. Dabei kann grundsätzlich zwischen drei Arten des gemeinschaftlichen Testaments unterschieden werden:

  • gleichzeitig gemeinschaftliches Testament,
  • gegenseitiges Testament,
  • wechselbezügliches Testament,
  • Berliner Testament (Sonderform).

Bei dem wechselbezüglichen Testament handelt es sich um ein Dokument, in dem die Ehegatten gemeinsame Verfügungen festhalten. Diese sind dabei immer voneinander abhängig. Hierbei gilt es insbesondere zu bedenken, dass eine erbrechtliche Bindung mit dem Erbfall einer der Partner entsteht, von der sich der andere nicht ohne Weiteres lösen kann.

Möglicherweise bietet es sich an, anstelle eines Testaments einen Erbvertrag abzuschließen. Das gilt insbesondere, wenn Erbeinsetzungen, Vermächtnisse oder Auflagen verbindlich, d.h. nicht mehr einseitig abänderbar sein sollen.

Form der Verfügung von Todes wegen

Unabhängig von der gewählten Form der Verfügung von Todes wegen ist stets auf eine eindeutige Formulierung zu achten, damit im Erbfall keine Unklarheiten über den letzten Willen bestehen. Zudem müssen die jeweiligen Formvorschriften eingehalten werden. Um spätere Unstimmigkeiten zu vermeiden, sollte die letztwillige Verfügung außerdem regelmäßig daraufhin überprüft werden, ob sie noch der aktuellen Lebenslage entspricht. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen entsprechende Anpassungen z.B. an veränderte Verwandtschaftsverhältnisse vorgenommen werden.

Unser erfahrener Rechtsanwalt für Erbrecht, Dr. Thomas Bichat, steht Ihnen gerne für eine rechtliche Beratung zur Verfügung und erörtert Ihnen, wie Sie Ihre Wünsche in Ihrem Testament oder einem Erbvertrag bestmöglich umsetzen können.

Berücksichtigung von Pflichtteilsansprüchen

Im Rahmen einer sorgfältigen Nachlassplanung sollten auch Pflichtteilsansprüche berücksichtigt werden. Der Pflichtteilsanspruch ist ein reiner Geldanspruch in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils, der im Erbfall entsteht. Zu den Pflichtteilsberechtigten gehören:

  • Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner,
  • Kinder und Kindeskinder sowie
  • Eltern des Erblassers.

Vorausgesetzt wird, dass diese durch die Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen sind (vgl. § 2303 BGB).

Erhält ein Pflichtteilsberechtigter aufgrund der letztwilligen Verfügung des Erblassers einen Teil des Erbes, der geringer als der Pflic