Erbschaftssteuer: Was Sie wissen sollten

Ihr Rechtsanwalt für Erbrecht

Erbschaftssteuer: Was Sie wissen sollten

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Wer sein Familienvermögen nachhaltig bewahren und schützen möchte, der sollte bei der Klärung steuerrechtlicher Fragen nichts dem Zufall überlassen. Wie hoch die zu entrichtende Erbschaftssteuer ausfällt, hängt sowohl von dem Wert der Hinterlassenschaft als auch von der Frage ab, welcher Steuerklasse Sie als Erbe angehören und ob die entsprechenden Freibeträge in Ihrem Fall überschritten werden. Durch planvolles, umsichtiges Handeln kann das Steuersparpotential allerdings zu eigenen Gunsten ausgeschöpft werden.

Um unseren Mandanten beim Erbfall die benötigte Unterstützung bei der Klärung der erb- sowie steuerrechtlichen Aspekte zu gewährleisten, bietet die Kanzlei Schlun & Elseven einen gleichermaßen kompetenten wie engagierten Rechtsbeistand an. Ganz gleich, ob bei der Erstellung Ihrer Erbschaftssteuererklärung oder bei der Übertragung einer ererbten Immobilie – als Full-Service-Kanzlei stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung, um sicherzustellen, dass Ihre Rechte und Interessen stets gewahrt bleiben.

Unser Rechtsanwalt für Erbrecht, Dr. Thomas Bichat, berät Sie gerne zu allen nachlassbezogenen Fragen und unterstützt Sie selbstverständlich auch bei bereits bestehenden Rechtsstreitigkeiten mit dem gebotenen Einfühlungsvermögen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

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Unsere Expertise rund um Erbschaft & Steuern

Rechtsbeistand für Erblasser
Beratung in Bezug auf:
  • Ihre Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten unter besonderer Berücksichtigung erb- und steuerrechtlicher Aspekte

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Rechtsbeistand für Erben
Dienstleistungen im Kontext

Höhe der Erbschaftssteuer in Deutschland

Im Rahmen einer Erbschaft können sogenannte Erbschaftsteuern anfallen. Oftmals fragen sich die Erben, unter welchen Umständen eine solche Steuer tatsächlich anfällt und wie hoch diese sein wird. Zunächst lässt sich festhalten, dass die Höhe der Erbschaftssteuer in Deutschland von zwei Aspekten abhängig ist. Gemeint sind hier der Verwandtschaftsgrad des Erblassers zu den Erben sowie die Höhe der Erbschaft.

Freibeträge bei Erbschaften

In diesen Zusammenhang ist zunächst die Tatsache hervorzuheben, dass das deutsche Steuerrecht einen Freibetrag vorsieht, bei dessen Unterschreitung die Zahlungspflicht von einer Erbschaftssteuer wegfällt. Dieser Freibetrag ist grundsätzlich von dem Verwandtschaftsverhältnis des Erben zum Erblasser abhängig. Je nach Verwandtschaftsgrad werden die Erben verschiedenen Steuerklassen zugeordnet. Diese sind in § 15 des Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuergesetzes (ErbStG) festgelegt. Nach der genannten Norm ist zwischen drei Steuerklassen zu unterscheiden:

  • Steuerklasse I: Ehegatten und Lebenspartner, Kinder und Stiefkinder sowie die Abkömmlinge dieser und gegebenenfalls Eltern sowie Großeltern,
  • Steuerklasse II: Geschwister sowie Abkömmlinge dieser, Stiefeltern, Schwiegerkinder, Schwiegereltern, geschiedene Ehegatten sowie Lebenspartner einer aufgehobenen Lebenspartnerschaft und gegebenenfalls Eltern sowie Großeltern,
  • Steuerklasse III: übrige Erwerber und Zweckzuwendungen.

Abhängig von der Steuerklasse und insbesondere von dem Verwandtschaftsgrad zwischen dem Erben und dem Erblasser wird sodann die Höhe des Freibetrags festgelegt. Dabei gilt: Je enger das verwandtschaftliche Verhältnis, desto höher fällt der Freibetrag aus. Zu beachten ist hierbei, dass die Steuerklassen I und II Nr. 1 bis 3 auch dann bestehen, wenn die Verwandtschaft durch Annahme als Kind (Adoption) bürgerlich-rechtlich erloschen ist (§ 15 Abs. 1a ErbStG). Als Ehegatte gilt nur, wessen Ehe im Zeitpunkt der Steuerentstehung noch besteht, ein Getrenntleben ist jedoch unbeachtlich. Nach einer Scheidung wechselt der Ehegatte in Steuerklasse II, zu der auch Lebenspartner aus aufgehobener Lebenspartnerschaft zählen. Nichteheliche Lebensgemeinschaften werden steuerlich nicht begünstigt und werden in Steuerklasse III als übrige Erwerber geführt.

Steuerfrei bleibt gemäß § 16 ErbStG beispielsweise der Erwerb

  • des Ehegatten und des eingetragenen Lebenspartners in Höhe von 500.000 Euro,
  • der Kinder und der Kinder verstorbener Kinder in Höhe von 400.000 Euro,
  • der Enkelkinder in Höhe von 200.000 Euro,
  • der übrigen Erwerber nach Steuerklasse III in Höhe von 20.000 Euro.

Versorgungsfreibetrag

Gem. § 17 ErbStG wird einem bestimmten Personenkreis neben dem bereits erwähnten Steuerfreibetrag zusätzlich ein Versorgungsfreibetrag gewährt. Dieser dient der Sicherstellung der Versorgung der dem Personenkreis angehörigen Erben nach dem Tod des Erblassers. Dem überlebenden Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner wird ein Versorgungfreibetrag von 256.000 € zugesprochen. Auch wird nach § 17 Abs. 2 ErbStG Kindern im Sinne der Steuerklasse I Nr. 2 für Erwerbe von Todes wegen ein Versorgungsfreibetrag gewährt, wobei dieser nach Altersklassen gestaffelt ist. Ein solcher Freibetrag