Deutsche Staatsbürgerschaft durch Einbürgerung

Ihr Rechtsanwalt für Staatsangehörigkeitsrecht

Deutsche Staatsbürgerschaft durch Einbürgerung

Ihr Rechtsanwalt für Staatsangehörigkeitsrecht

Deutschland gilt seit jeher als eines der beliebtesten Einwanderungsziele der Welt – sei es aufgrund der stabilen politischen Lage, der starken Wirtschaft oder der zentralen Lage im Herzen Europas. Ein idealer Standort zum Arbeiten, zur Familiengründung und zur Verwirklichung individueller Ziele. Um vertiefte Integration und damit mehr Zugehörigkeit, politische Partizipation und Identifikation mit Deutschland zu ermöglichen, wird derzeit das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht modernisiert. So wird erwartet, dass in den nächsten Jahren mehrere Millionen Ausländerinnen und Ausländer erstmals die Voraussetzungen erfüllen, um im Wege einer Einbürgerung deutsche Staatsbürger zu werden.

In diesem Zusammenhang bietet die Kanzlei Schlun & Elseven einen gleichermaßen kompetenten wie engagierten Rechtsbeistand an. Ganz gleich, ob bei dem Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft, der doppelten Staatsbürgerschaft oder der Beibehaltungsgenehmigung – unser Rechtsteam betreut Ihr Anliegen mit dem nötigen Fachwissen und Engagement. Unsere Anwält:innen übernehmen für Sie die gesamte Beantragung, um einen möglichst schnellen Ablauf des Antragsverfahrens zu gewährleisten. Dabei sorgen wir für die Klärung aller offenen Fragen mit den zuständigen Behörden, damit Sie sich vollends auf Ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch bei weiteren Fragen rund um das Staatsbürgerschaftsrecht zur Verfügung. Um stets auf dem Laufenden in Bezug auf die neuesten Gesetzesänderungen zu sein, lesen Sie unseren Beitrag über aktuelle Entwicklungen im Staatsangehörigkeitsrecht.

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Unsere Dienstleistungen

Vertretung im Antragsverfahren
Dienstleistungen im Kontext

Was bedeutet Einbürgerung?

Beim Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft gilt grundsätzlich das Prinzip der Abstammung und des Geburtsorts. Kommt beides nicht in Betracht, kann die deutsche Staatsbürgerschaft durch Einbürgerung erworben werden. Der Bundestag bezeichnet die Einbürgerung als Möglichkeit einer umfassenden Teilhabe und Mitwirkung für diejenigen Ausländer, die dauerhaft in Deutschland bleiben wollen, sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen und grundsätzlich das Erfordernis der eigenständigen wirtschaftlichen Sicherung des Lebensunterhalts erfüllen. Da der Einbürgerungsprozess aufgrund der bürokratischen Hürden äußerst komplex und langwierig sein kann, ist es ratsam, rechtlichen Beistand in Anspruch zu nehmen.

Vorteile der deutschen Staatsbürgerschaft

Der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft ist mit vielen Vorteilen verbunden. Zu diesen gehören:

  • uneingeschränkte Freizügigkeit innerhalb Deutschlands: freie Wahl des Wohnsitzes und des Aufenthaltsortes
  • Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union: Möglichkeit, als EU-Bürger in der gesamten EU zu arbeiten und zu leben,
  • aktives und passives Wahlrecht bei Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europawahlen,
  • freie Berufswahl in Deutschland,
  • Möglichkeit, ohne Visum in viele Länder innerhalb und außerhalb Europas zu reisen,
  • Erleichterung der Familienzusammenführung und Einbürgerung von nahen Verwandten,
  • erleichterter Zugang zu Sozialleistungen.

Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft: Die Voraussetzungen

Gemäß § 3 StAG wird die deutsche Staatsangehörigkeit erworben durch:

Einbürgerung ist damit nur eine Möglichkeit die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben.

Anspruch auf Einbürgerung

Gemäß § 10 StAG ist dem Antrag eines Ausländers stattzugeben, wenn er:

  • seit fünf Jahren rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat,
  • seine Identität und Staatsangehörigkeit geklärt sind,
  • sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes bekennt, keine verfassungswidrigen Bestrebungen verfolgt und sich dazu bekennt, dass antisemitisch, rassistisch oder sonstige menschenverachtend motivierte Handlungen mit der Menschenwürdegarantie des Grundgesetzes unvereinbar sind,
  • ein unbefristetes Aufenthaltsrecht in Deutschland hat,
  • den Lebensunterhalt für sich und seine unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Inanspruchnahme von Sozialleistungen bestreiten kann oder deren Inanspruchnahme nicht zu vertreten hat,
  • über ausreichende Deutschkenntnisse verfügt,
  • nicht bereits wegen einer Straftat verurteilt wurde,
  • über Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland verfügt.

Die Voraussetzung nach § 10 Abs. 1 Nr. 4 StAG a.F., dass eine Einbürgerung nur erfolgen kann, wenn Antragsteller seine bisherige Staatsangehörigkeit aufgibt oder verliert, wird aufgehoben<