Beibehaltungsgenehmigung: Neue Regelungen zur Mehrstaatlichkeit

Ihr Rechtsanwalt für Ausländer- und Aufenthaltsrecht

Beibehaltungsgenehmigung: Neue Regelungen zur Mehrstaatlichkeit

Ihr Rechtsanwalt für Ausländer- und Aufenthaltsrecht

Der Erhalt der doppelten Staatsangehörigkeit ist derzeit durch komplexe Regelungen gekennzeichnet. In der Regel schließt die Zugehörigkeit zum Herkunftsstaat das gleichzeitige Bestehen der deutschen Staatsangehörigkeit aus (nach § 25 StAG). Nur mit einer vorherigen Beibehaltungsgenehmigung kann die deutsche Staatsangehörigkeit aktuell beibehalten werden. Die Beibehaltungsgenehmigung wird jedoch mit der geplanten Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts ersatzlos entfallen. Bis dahin gilt die Regel der Einstaatigkeit mit Ausnahme der EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz. Das Antragsverfahren zur Erlangung der doppelten Staatsbürgerschaft ist komplex und erfordert eine umfassende rechtliche Prüfung. Angesichts der bevorstehenden Gesetzesänderung stellt sich die Frage, ob ein Antragsverfahren zum jetzigen Zeitpunkt eingeleitet oder ein laufendes Verfahren ausgesetzt werden sollte.

Unsere Anwälte unterstützen Sie bei der Entscheidung, ob das Antragsverfahren zur Beibehaltung der doppelten Staatsbürgerschaft und der Beibehaltungsgenehmigung zum jetzigen Zeitpunkt eingeleitet werden soll. Ist dies Ihr Wunsch, übernehmen wir für Sie die Antragstellung und erläutern Ihnen die rechtlichen Voraussetzungen sowie die weiteren Schritte. Die Kanzlei Schlun & Elseven verfügt über eine ausgezeichnete Expertise im Staatsangehörigkeitsrecht und langjährige Erfahrung im Umgang mit dem für die Beibehaltungsgenehmigung zuständigen Bundesverwaltungsamt, um Sie umfassend zu Ihren Fragen – insbesondere solchen bezüglich der Folgen einer doppelten Staatsangehörigkeit – zu beraten.

You are here: Home » Unsere Services » Rechtsanwalt für Ausländerrecht & Aufenthaltsrecht » Beibehaltungsgenehmigung

Google Rating | Based on 419 Reviews

Unsere Dienstleistungen zur Beibehaltungsgenehmigung

Rechtsberatung in Bezug auf
Vertretung im Antragsverfahren
  • Beschaffung aller erforderlichen Unterlagen
  • Feststellung des Anspruchs auf die doppelte Staatsbürgerschaft
  • Kommunikation mit den Behörden
  • Vertretung bei Problemen oder Ablehnung
Dienstleistungen im Kontext

Voraussetzungen einer Beibehaltungsgenehmigung

Bei der Genehmigung zur Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit handelt es sich um eine Urkunde gemäß § 25 Abs. 2 StAG. Wird diese vor Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit (der auf Antrag z.B. durch Einbürgerung erfolgt) erteilt, schützt sie vor dem Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit. Die Zuständigkeit für die Erteilung einer Beibehaltungsgenehmigung liegt beim Bundesverwaltungsamt.

Bei der Entscheidung über einen Antrag auf Erteilung einer Beibehaltungsgenehmigung werden die öffentlichen und privaten Belange abgewogen (gem. § 25 Abs. 2 S. 3 StAG). Es handelt sich dabei um eine Ermessensentscheidung des Bundesverwaltungsamts. Kann die Beibehaltung durch öffentliche oder private Belange gerechtfertigt werden und stehen ihr keine überwiegenden Belange entgegen, wird die Genehmigung erteilt.

Als Entscheidungsgrundlage wird das öffentliche Interesse an der Vermeidung von Mehrstaatlichkeit herangezogen – dieses sollte ab sofort, bis zum Inkrafttreten des neuen StAG, nicht mehr als Argument gegeben sein, da dieses die Mehrstaatlichkeit nicht mehr nur als Ausnahme vorsieht. Nach seinem Inkrafttreten wird es die Beibehaltungsgenehmigung nicht mehr geben, § 25 StAG entfällt ersatzlos.

Andererseits wird das private Interesse an einer doppelten oder mehrfachen Staatsangehörigkeit berücksichtigt. Der Antragsteller muss die Gründe für den Erwerb der neuen Staatsangehörigkeit glaubhaft darlegen. Die Begründung muss auf eine überzeugende Weise deutlich machen, warum der angestrebte Erwerb im konkreten Fall Vorteile bringt oder zur Vermeidung oder Beseitigung erheblicher Nachteile führt. Es gibt dabei keinen abschließenden Katalog möglicher Begründungen.

Vorausgesetzt wird schließlich, dass der andere Staat die doppelte bzw. mehrfache Staatsangehörigkeit überhaupt zulässt. Ansonsten kann eine Beibehaltungsgenehmigung grundsätzlich nicht erteilt werden. Gegebenenfalls sieht ein Staat, der die do